"to serve: Engl. für dienen (als)"
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Der Einsatz hochwertiger Software ist nutzlos, wenn die passende Plattform fehlt. Serverstrukturen sind heutzutage zwingend erforderlich, um die Applikationen in und außerhalb von Unternehmen sicher und schnell zu betreiben.
Dabei wird häufig vergessen, dass die moderne Technik leider nicht unfehlbar ist. Ausfälle auf Grund von Verschleiß, Überlastung oder fehlerhafter Software sind vorhersehbar: die Frage ist nicht "ob", sondern ganz klar "wann"?
Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Technik bedeutet insbesondere ein konsequentes Risikomanagement. Stellen Sie sich selbst folgende Fragen:
- wie gravierend wäre ein kompletter Datenverlust?
- wie lange darf meine Infrastruktur ausfallen?
- wie erreiche ich Sicherheit und gleichzeitig Kosteneffektivität?
Technik einzusetzen ist nicht schwer. Sie zielgerichtet und vorausschauend einzusetzen erfordert dagegen ein hohes Maß an Know-How und Erfahrung.
Redundanz
 Bei einem Ausfall stellt sich immer zuerst die Frage, wann die Systeme wieder laufen werden. Im Rahmen von Redundanzen werden einzelne Server häufig mehrfach aufgebaut und in einem Cluster betrieben. Bei Ausfall des Haupt-Servers übernimmt der nächste in der Failover-Kette die Aufgaben. Die häufigste Variante ist der Einsatz von Zweifach-Redundanzen, aber natürlich sind auch höhere Absicherungen möglich.
Ein weiterer Aspekt ist der Einsatz von Servern, welche in sich redundant sind. Dies kann bis zu HA-Servern führen (High Availability, Hochverfügbarkeit), bei denen jede Komponente redundant ausgelegt ist. Die einfachste und kostengünstigste Redundanz-Komponente, die wir unseren Kunden empfehlen, ist der Einsatz von Festplatten im RAID-Verbund, und ggfs. der Einsatz von redundanten Netzteilen.
Lastverteilung
 Bei Applikationen mit hohen Zugriffszahlen, oder eine hohen Auslastung der Server-Ressourcen, empfiehlt sich der Einsatz von Loadbalancer-Systemen. Die Funktionsweise ist ähnlich zu Switchen, jedoch werden die Anfragen an den Server je nach Auslastung unter den gespiegelten Servern aufgeteilt. Damit sind auch Hochlast-Systeme möglich, die sich selbst regulieren - ohne dass der User manuell auf einen anderen, weniger ausgelasteten Server wechseln muss.
Virtualisierung
Server können durch entsprechende Software virtualisiert werden. Dabei werden innerhalb eines Servers Instanzen geschaffen, die sich wie komplett eigene Server verhalten.
 Die Ressourcen des physischen Servers werden unter den VMs (VM = Virtual Machine) aufgeteilt, z.B. bei einem 4-Kern Prozessor wird jeder einer VM zugeteilt. Genauso kann man es für RAM und Festplattenspeicher regeln. Der Vorteil liegt darin, einen einzelnen physischen Server für 4 verschiedene Aufgaben zu nutzen, die logisch getrennt voneinander agieren. Dadurch werden Energiekosten und Platz im RZ gespart.
Auch Redundanzen sind dadurch möglich, allerdings dann nur zwischen VMs unterschiedlicher physischer Server. Ansonsten wäre bei einem Ausfall der Hardware auch die redundante VM betroffen.
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